Wer ein smartes Vorhängeschloss sucht, hat im Kopf meistens eine konkrete Szene: das Fahrrad vor dem Büro, den Spind im Fitnessstudio, den Gartenschuppen oder den Anhänger auf dem Stellplatz. Der gemeinsame Nenner: kein Schlüssel, der verloren geht; keine Zahlenkombination, die im Stress vergessen wird; kein PIN-Pad, das nach drei Wintern korrodiert. Stattdessen ein Tipp auf das Handy oder die Smartwatch — und das Schloss ist offen.
Klingt einfach, ist im Markt aber unsortiert. Manche Modelle setzen auf Bluetooth, andere brauchen ein WLAN-Hub, wieder andere mischen App und Code-Eingabe. Hinzu kommen Unterschiede bei Akku-Technologie, IP-Schutzklasse, Smartwatch-Unterstützung und der Möglichkeit, den Zugang zeitlich begrenzt mit anderen zu teilen. Dieser Guide nimmt das auseinander, vergleicht Bluetooth-Schloss, WLAN-Schloss und PIN-Keypad anhand realer Einsatzszenarien und zeigt, warum 1Control LOCO für die meisten Use-Cases die ausgewogene Wahl ist: Bluetooth lokal, USB-C wiederaufladbar, IP67, Smartwatch-App und Made in Italy.
Am Ende beantworten wir die häufigsten Fragen zu Bluetooth-Reichweite, Wetterfestigkeit, Smartwatch-Kompatibilität und der Frage, was passiert, wenn der Handy-Akku unterwegs leer wird.
Was ist ein smartes Vorhängeschloss?
Ein smartes Vorhängeschloss ist ein klassisches Bügelschloss, das den Schlüssel durch ein elektronisches Identifikationssystem ersetzt. Statt einem mechanischen Bart, der einen Stiftzylinder bewegt, sendet ein Smartphone — oder eine Smartwatch — einen kryptografisch gesicherten Öffnungsbefehl an einen kleinen Motor im Schlosskorpus. Der Bügel wird freigegeben und lässt sich anheben.
Im Gegensatz zu einem reinen Zahlenschloss bietet ein smartes Schloss drei klare Vorteile:
- Identität statt Code: Nicht ein geheimer Code öffnet das Schloss, sondern ein in der App registrierter Nutzer. Codes lassen sich beobachten, eine App-Identität nicht.
- Mehrnutzer-Fähigkeit: Familie, Freunde, Mitarbeiter oder Mieter können jederzeit Zugang erhalten und genauso schnell wieder verlieren — ohne den Code zu ändern oder ein neues Schloss zu kaufen.
- Öffnungs-History: Die App zeigt, wer wann das Schloss benutzt hat — transparent und nachvollziehbar.
Im Sprachgebrauch werden smartes Vorhängeschloss, Bluetooth-Schloss und vorhängeschloss app meistens synonym verwendet, technisch beschreiben sie aber unterschiedliche Bauweisen. Im nächsten Abschnitt zeigen wir, wie sich Bluetooth-, WLAN- und PIN-Lösungen genau unterscheiden — und welche zu welchem Einsatzbereich passt.
Bluetooth, WLAN oder PIN: Welcher Schloss-Typ passt zu welchem Einsatz?
Die meisten smarten Vorhängeschlösser am Markt gehören zu einer dieser drei Kategorien. Die Wahl ist keine Frage des "besten" Schlosses, sondern des Einsatzbereichs und der Infrastruktur am Aufstellort.
Bluetooth-Schloss: lokal, autark, ohne Cloud-Abhängigkeit
Ein Bluetooth-Schloss kommuniziert direkt mit dem Smartphone über Bluetooth Low Energy. Es braucht keinen Router, keine SIM-Karte und keine Internet-Verbindung am Aufstellort. Genau das ist der entscheidende Punkt: Bluetooth-Schlösser funktionieren auch im Kellerverschlag, im Keller des Mietshauses, in der Tiefgarage, am Boots-Anlegeplatz oder im Gärtchen, wo das Heim-WLAN nicht hinreicht.
Die Reichweite ist mit 5–10 Metern bewusst kurz — der Nutzer muss sich physisch in der Nähe des Schlosses befinden. Das verhindert versehentliche Fernöffnungen und erhöht die Sicherheit. Energieverbrauch und Wartung sind ebenfalls gering: Modelle wie LOCO laufen mit einem integrierten Lithium-Akku, der per USB-C aufgeladen wird und 180+ Tage Standby bzw. 500+ Öffnungen pro Ladung schafft. Knopfzellen-Modelle (CR2032) halten oft kürzer und müssen physisch getauscht werden.
WLAN-Schloss: Fernöffnung — aber Strom oder schnelle Batterien
Ein WLAN- oder Cloud-Schloss verbindet sich direkt mit dem WLAN-Router am Aufstellort und ist von überall ansprechbar — aus dem Büro, aus dem Urlaub, vom Straßencafé. Das ist praktisch für Vermieter und Property-Manager, die Zugang gewähren müssen, ohne vor Ort zu sein.
Der Preis dafür: WLAN ist ein Energiefresser. Reine WLAN-Schlösser leeren Knopfzellen oft in wenigen Wochen, oder sie brauchen ein dauerhaftes 5-V-USB-Kabel — was die Aufstellbarkeit als Vorhängeschloss in der Praxis einschränkt. Außerdem fallen sie aus, sobald der Router neu gestartet wird, der Cloud-Server eine Störung hat oder der Aufstellort keinen WLAN-Empfang bietet. Tiefgaragen und Außenbereiche sind typische Schwachstellen.
Wer Fernöffnung braucht, aber die Bluetooth-Vorteile behält, kombiniert besser ein Bluetooth-Schloss mit einem optionalen Wi-Fi-Bridge-Hub. Genau das macht 1Control LINK in Kombination mit LOCO: lokal Bluetooth, aus der Ferne über LINK.
PIN-Keypad: keine App, kein Smartphone-Akku, aber auch kein Zugriffsprotokoll
Reine PIN-Keypad-Schlösser kommen ohne Smartphone aus. Ein vier- bis sechsstelliger Code öffnet das Schloss über ein physisches Tastenfeld. Vorteil: Auch Gäste ohne App können es benutzen, und der Smartphone-Akku ist irrelevant. Nachteil: Der Code lässt sich beim Eingeben beobachten, jeder Codeschlüssel ist statisch (bis er manuell geändert wird), und es gibt keine zuverlässige Öffnungs-History.
Für maximale Flexibilität gibt es Hybrid-Modelle, die Bluetooth-App und PIN-Pad kombinieren. Diese sind technisch reizvoll, aber in der Praxis oft schwerer, größer und teurer — und das PIN-Pad ist die Komponente, die im Außeneinsatz am schnellsten verschleißt.
Anwendungsbereiche — wann lohnt sich ein smartes Vorhängeschloss?
Wer einmal vor einem korrodierten Schlüsselzylinder im Regen steht oder den Code zum Spind in der Sauna vergisst, kennt die typische Schmerzgrenze. Hier sind die Einsatzbereiche, in denen sich ein smartes vorhängeschloss app wirklich auszahlt:
- Fahrrad und E-Bike: Ein gestohlenes E-Bike kostet im Schnitt 3.000 €. Ein smartes Vorhängeschloss mit IP67 und verstärktem Aluminium-Gehäuse ist Diebstahlschutz und Komfort in einem — die App zeigt zusätzlich den letzten Standort der Öffnung.
- Roller, Motorroller und Scooter: Im urbanen Umfeld sind Roller und Scooter besonders diebstahlgefährdet. Ein Bluetooth-Schloss am Rahmen oder am Helm-Stauraum sorgt für Sicherheit, ohne den täglichen Zugang zu verkomplizieren.
- Fitnessstudio- und Schwimmbad-Spind: Kein Hand-Bandschlüssel im Pool, keine Code-Karte im Trainingsanzug. Mit Smartwatch-Unterstützung wird das Schloss zur unsichtbaren Selbstverständlichkeit.
- Garten-, Werkzeug- und Lagerschuppen: Vermieter und Gartenfreunde teilen mit Familie und Helfern Zugang — zeitlich begrenzt, bei Bedarf widerrufbar. Das geht mit keinem klassischen Vorhängeschloss.
- Kellerverschlag im Mehrfamilienhaus: Auch ohne WLAN-Empfang funktioniert ein Bluetooth-Schloss zuverlässig. Die Nachbarn brauchen keinen Schlüssel mehr aufzubewahren, wenn die Putzhilfe kommt.
- Airbnb- und Ferienwohnungs-Außenbereich: Schlüsselkasten, Garagen-Zugang oder Skiraum lassen sich pro Gast freischalten und nach Check-out automatisch widerrufen. Kein Schlüsseltausch zwischen den Buchungen.
- Baustellen-Container und Werkstatt: Mitarbeiter und Subunternehmer bekommen Zugang nur an den Tagen und zu den Zeiten, in denen sie wirklich arbeiten müssen.
Gemeinsamer Nenner: Überall dort, wo der Zugang wichtiger ist als das Schloss selbst, lohnt sich die Umstellung. Wer nur einmal im Jahr den Dachgepäckträger anschließt, bleibt vielleicht beim klassischen Bügelschloss. Wer den Zugang regelmäßig teilt, kontrolliert oder protokolliert, gewinnt mit einer App-Lösung jeden Tag Zeit.
1Control LOCO — was es einzigartig macht
1Control LOCO ist die Bluetooth-Antwort des italienischen Herstellers 1Control auf die typischen Schwachstellen am Markt: zu kurze Akkulaufzeit, zu viele Cloud-Abhängigkeiten, kein Smartwatch-Support und schlechte IP-Schutzklasse. Hier die Kernpunkte:
- Aluminium-Gehäuse, Edelstahl-Sicherheitsbügel: Das Gehäuse ist aus verstärktem Aluminium gefräst, der Bügel aus gehärtetem Edelstahl. Damit eignet sich LOCO für Außeneinsatz und beanspruchte Szenarien wie Fahrradanhänger oder Werkzeugkisten.
- USB-C wiederaufladbar — 180+ Tage Standby: Ein integrierter Lithium-Akku ersetzt die typischen Knopfzellen. Eine Ladung reicht für mehr als 500 Öffnungen oder über 180 Tage Standby. Geladen wird mit jedem USB-C-Kabel — kein Spezial-Akku, kein Batteriewechsel, kein Kontakt zu Korrosion.
- IP67-zertifiziert: Regen, Schnee, direkte Sonneneinstrahlung, gelegentliches Eintauchen — LOCO bleibt funktionsfähig. Betriebstemperatur von −20 °C bis +50 °C.
- Bluetooth LE 4.0 — lokal, kein Internet: Keine SIM-Karte, keine WLAN-Pflicht. Auch in Tiefgarage, Keller oder auf dem Land funktioniert das Schloss zuverlässig.
- Apple Watch und WearOS: Die 1Control-App hat dedizierte Smartwatch-Komponenten. Ein Tipp auf die Uhr genügt — das Smartphone darf in der Tasche oder gar im Schließfach bleiben.
- Bis zu 10 Nutzer mit dem PIN-Code: Das Master-PIN gibt unbegrenzten Zugang. Für temporäre Freigaben gibt es widerrufbare Berechtigungen — Wochentage, Zeitfenster und Ablaufdatum lassen sich pro Nutzer einstellen.
- Öffnungs-History: In der App zeigt LOCO, wer wann das Schloss geöffnet hat. Praktisch für geteilte Gartenhäuser, B&B oder Mitarbeiter-Zugang.
- Made in Italy, patentiert: Entwicklung und Produktion in Italien, eigene Patente. Kein White-Label, keine Cloud-Server in einem Drittstaat.
Für alle, die statt eines Vorhängeschlosses ein klassisches Türschloss mit Eurozylinder smart machen wollen, bietet 1Control mit DORY die passende Lösung — die Logik bleibt ähnlich, das Gerät ist auf die Haustür abgestimmt.
Vergleichstabelle: LOCO vs Master Lock 4400D vs Tapo L100 vs Igloo Aster
Im direkten Vergleich zeigt sich, welche Lösung in welchem Kontext überzeugt. Die folgende Tabelle vergleicht LOCO mit drei verbreiteten Alternativen — nicht alle Werte sind cherrypicked, sondern reflektieren reale Datenblätter.
| Eigenschaft | 1Control LOCO | Master Lock 4400D | TP-Link Tapo L100 | Igloo Aster |
|---|---|---|---|---|
| Verbindung | Bluetooth LE | Bluetooth LE | Bluetooth + Wi-Fi (Hub) | Bluetooth LE |
| Akku / Batterie | USB-C wiederaufladbar, 500+ Öffnungen | CR2 (austauschbar), ~700 Öffnungen | 4 AAA, ~6 Monate | USB-C wiederaufladbar, ~9 Monate |
| IP-Schutzklasse | IP67 | IP54 | IP44 | IPX6 |
| Smartwatch-Support | Apple Watch + WearOS | Nein | Nein | Apple Watch (eingeschränkt) |
| Temporäre Freigaben | Ja, widerrufbar mit Zeitfenster | Ja, einfache Freigabe | Ja, via Tapo-App | Ja, via App-Token |
| Öffnungs-History | Ja, in der App | Ja | Ja | Ja |
| Alexa / Google Home | Mit LINK-Hub (optional) | Nein | Ja, mit Tapo-Hub | Mit Igloo-Hub (optional) |
| Hergestellt in | Italien | USA / China | China | Singapur |
Die Tabelle zeigt: LOCO ist nicht das günstigste Modell am Markt, aber das einzige, das alle vier Punkte gleichzeitig erfüllt — USB-C-Akku, IP67, native Smartwatch-Apps und eine Bridge-Lösung für Sprachassistenten. Wer schon im 1Control-Ökosystem ist (etwa mit dem Toröffner SOLO), nutzt zudem dieselbe App und denselben Login.
Mit dem Handy entsperren — wie funktioniert es in der Praxis?
Die Inbetriebnahme eines smarten Vorhängeschlosses ist heute deutlich schneller als die Präsentation der Verpackung im Laden. Am Beispiel LOCO geht es in fünf Schritten:
- Auspacken und laden. LOCO kommt im Auslieferzustand teilgeladen. Für die erste Inbetriebnahme empfiehlt sich eine volle Ladung über USB-C — etwa zwei Stunden mit einem 5-V-Standardnetzteil.
- 1Control-App installieren. Die App ist kostenlos im Apple App Store (iOS 8 oder höher) und im Google Play Store (Android 4.3 oder höher mit Bluetooth LE) verfügbar.
- Pairing. In der App "Gerät hinzufügen" wählen, das LOCO neben das Smartphone halten und den im Lieferumfang enthaltenen PIN-Code eingeben. Das Schloss wird mit dem Master-Benutzerkonto verknüpft.
- Erste Öffnung. Hauptbildschirm der App, großer Öffnungs-Button. Bluetooth Low Energy aktiviert sich automatisch, das Schloss reagiert in unter 0,5 Sekunden.
- Smartwatch einrichten. Optional: Apple Watch (watchOS 6+) oder WearOS-Smartwatch koppeln. Damit wird das Öffnen mit einem Tipp auf die Uhr möglich — das Smartphone darf in der Tasche, im Schließfach oder zu Hause bleiben.
Wichtig: Für die erstmalige App-Registrierung wird einmal Internet benötigt. Danach funktioniert das Öffnen rein lokal über Bluetooth — auch im Funkloch.
Zugang teilen und widerrufen
Eine der praktischsten Funktionen eines smarten Schlosses ist die temporäre Freigabe. Im Unterschied zum Schlüssel, der einmal kopiert und nie wieder eingezogen wird, lassen sich App-Freigaben mit einem Tipp widerrufen. LOCO bietet zwei Wege:
- PIN-Sharing (bis zu 10 Nutzer): Der Administrator gibt den Master-PIN-Code an Vertrauenspersonen — Familie, langfristige Mitbenutzer. Diese installieren die 1Control-App und melden sich mit dem PIN am Schloss an. Zugang ohne Zeitbeschränkung, jederzeit revozierbar.
- Freigabe per Telefonnummer: Für Gäste, Putzhilfen, Vermieter oder Mitarbeiter erstellt der Administrator eine Freigabe in der App und trägt die Telefonnummer des Empfängers ein. Wochentage, Zeitfenster, Start- und Ablaufdatum lassen sich pro Freigabe einstellen. Ablauf der Freigabe → Zugang erlischt automatisch.
Das ändert die Logik bei B&B, Airbnb und Vermietung grundlegend: kein Schlüsselversand, keine Schlüsselbox, keine Sorge um vergessene Schlüssel zwischen den Buchungen. Wer das Konzept für die Haustür selbst sucht, findet im Komplettguide zum elektronischen Türschloss die ausführlichere Variante.
Bluetooth-Reichweite, Sicherheit, Datenschutz
Drei Fragen kommen bei Bluetooth-Schlössern immer wieder: Reicht das Signal? Ist es sicher? Wer hat meine Daten?
Reichweite. Bluetooth LE hat eine typische Reichweite von 5–10 Metern in Sichtlinie. Metallwände, Betonpfeiler oder andere Smartphones in der Hosentasche reduzieren das. Für ein Vorhängeschloss ist das bewusst so gewollt: der Nutzer muss physisch dort sein, um zu öffnen. Eine ferngesteuerte Manipulation aus dem Nachbargebäude ist nicht möglich.
Sicherheit. Die Kommunikation zwischen Smartphone und LOCO ist mit modernen kryptografischen Verfahren verschlüsselt. Jeder Öffnungsbefehl trägt einen einmaligen Token, der nach Verwendung verfällt — klassische Replay-Angriffe (Funk-Mitschnitt) sind damit ausgeschlossen. Zusätzlich schützt der PIN-Code auf Geräte-Ebene vor unbefugter App-Registrierung.
Datenschutz. Da LOCO ohne Cloud-Server zwischen Smartphone und Schloss funktioniert, bleiben die Öffnungsdaten zwischen Nutzer und Gerät. Es gibt keinen externen Server, der weiß, wann Sie Ihren Spind öffnen. Die 1Control-App synchronisiert lediglich Konfigurationen wie Freigaben und Benutzerlisten — nicht den genauen Öffnungszeitpunkt.
Was passiert bei Akku-Notfall? Eine vollständige Entladung des LOCO-Akkus ist in der Praxis selten, weil die App rechtzeitig vor niedrigem Stand warnt. Für den Notfall reicht ein Powerbank-Kontakt am USB-C-Port: bereits wenige Minuten Aufladen genügen für eine Öffnung. Diese Notladung lohnt sich besonders bei Fahrradanhänger- oder Schuppen-Einsatz, wo das Schloss länger der Kälte ausgesetzt ist.
Mit LINK aus der Ferne öffnen und mit Alexa/Google Home steuern
Reines Bluetooth bedeutet, dass der Nutzer am Schloss sein muss, um zu öffnen. Für alle, die Fernöffnung brauchen — Vermieter, Property-Manager, Eltern mit Schulkindern — gibt es das optionale Zubehör 1Control LINK. LINK ist ein kleiner Wi-Fi-Hub, der Bluetooth-Schlösser in das Heimnetz bringt: einmal mit WLAN gekoppelt, übersetzt LINK die App-Befehle zwischen Internet und Bluetooth.
Mit LINK wird Folgendes möglich:
- Fernöffnung: LOCO lässt sich aus dem Büro, dem Urlaub oder unterwegs öffnen.
- Sprachsteuerung: Alexa, Google Home und Siri Shortcuts steuern LOCO über LINK.
- Automatisierungen: Öffnung bei Geofencing-Trigger, Benachrichtigung bei jeder Öffnung, Verknüpfung mit anderen Smart-Home-Routinen.
Wichtig zu wissen: LINK ist kein Wi-Fi-Schloss, sondern ein Bluetooth-Wi-Fi-Bridge-Hub. LOCO selbst kommuniziert weiterhin per Bluetooth — nur der Hub bringt die Verbindung in die Cloud. Das bewahrt die Stromsparvorteile des Bluetooth-Schlosses und macht die Cloud-Erweiterung optional. Wer mehr über die Hub-Logik wissen will, findet im Smart-Home-Guide ohne Installation den näheren Kontext.
Welches smarte Vorhängeschloss kaufen?
Die kurze Antwort: Wer ein Bluetooth-Schloss mit langer Akkulaufzeit, IP67-Schutz und Smartwatch-Unterstützung sucht, ist mit 1Control LOCO auf der sicheren Seite. Die längere Antwort entscheidet sich am Einsatzbereich:
- Outdoor mit harten Bedingungen? IP67 + Aluminium-Gehäuse — LOCO ist die naheliegende Wahl.
- Brauchen Sie Fernöffnung oder Sprachsteuerung? LOCO + LINK kombiniert lokale Bluetooth-Vorteile mit optionaler Cloud-Anbindung — ohne stromfressende WLAN-Schlösser.
- Geht es um die Haustür statt um den Spind oder das Fahrrad? Ein elektronisches Türschloss wie DORY mit Eurozylinder-Retrofit ist die richtige Lösung — nicht ein Vorhängeschloss.
- Vermieten Sie B&B oder Ferienwohnung? Die Kombination aus zeitgesteuerten Freigaben und Fern-Widerruf macht LOCO + LINK zum Workflow-Tool, das sich nach wenigen Buchungen amortisiert.
- Brauchen Sie nur einen einmaligen Schlüsselersatz für den Gartenschuppen? Auch hier überzeugt LOCO durch den USB-C-Akku — weil niemand mehr vergessene Knopfzellen ersetzen muss.
Wer das Konzept Bluetooth-first auch für das Tor und die Haustür ausweiten will, findet im Vergleich Smart Home vs Hausautomation die strategische Einordnung — und in Smart Toröffner: Komplettguide die Antwort auf den Garagentor-Use-Case.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Funktioniert LOCO ohne Internet?
Ja. LOCO kommuniziert per Bluetooth Low Energy direkt mit Ihrem Smartphone — ohne WLAN, ohne SIM-Karte, ohne Cloud. Auch im Keller, in der Tiefgarage oder ohne Mobilfunknetz lässt sich das Vorhängeschloss zuverlässig öffnen. Eine Internetverbindung wird nur einmalig für die App-Registrierung benötigt. Wer aus der Ferne öffnen oder per Alexa und Google Home steuern möchte, kombiniert LOCO mit dem 1Control LINK-Hub.
Wie lange hält der Akku eines smarten Vorhängeschlosses?
Bei LOCO hält eine vollständige Ladung mehr als 500 Öffnungen oder über 180 Tage Standby. Die Energie kommt aus einem integrierten Lithium-Akku, der per USB-C wieder aufgeladen wird — kein Batteriewechsel nötig. Im Vergleich zu Knopfzellen-Modellen (CR2032, CR2450) ist die Wartung deutlich geringer. Den Ladestand sehen Sie jederzeit in der 1Control-App.
Ist LOCO wasserdicht und für draußen geeignet?
Ja. LOCO ist nach IP67 zertifiziert und für den Außeneinsatz konzipiert. Es ist resistent gegen Regen, Schnee, Frost und direkte Sonneneinstrahlung. Die Betriebstemperatur reicht von −20 °C bis +50 °C. Gehäuse aus verstärktem Aluminium, Sicherheitsbügel aus gehärtetem Edelstahl — damit eignet sich LOCO für Fahrrad, Roller, Gartenschuppen, Lagerverschlag und Werkzeugkasten.
Kann ich LOCO im Fitnessstudio oder Schwimmbad benutzen?
Ja, das ist sogar einer der typischen Einsatzbereiche. Da LOCO keinen Schlüssel und keine PIN-Eingabe braucht, müssen Sie nichts in der Sport- oder Schwimmtasche transportieren. Ein Tipp auf das Smartphone oder die Smartwatch (Apple Watch oder WearOS) genügt. Auch nach einem Schweiß- oder Spritzwasser-Kontakt bleibt LOCO dank IP67 funktionsfähig.
Wie sicher ist die Bluetooth-Verbindung?
Die Kommunikation zwischen Smartphone und LOCO wird mit modernen kryptografischen Verfahren verschlüsselt. Jeder Öffnungsbefehl ist gegen Replay-Angriffe geschützt, und der Zugang ist durch einen PIN-Code auf Geräte-Ebene abgesichert. Hinzu kommt: Da kein Cloud-Server zwischen Smartphone und Schloss steht, gibt es keine externe Angriffsfläche — der Schlüssel bleibt lokal.
Was passiert, wenn mein Smartphone-Akku leer ist?
Ohne geladenes Smartphone lässt sich LOCO nicht ansprechen. Für diesen Fall lohnt sich ein kompakter Powerbank im Rucksack oder im Auto. Praktischer ist die Smartwatch-Variante: LOCO lässt sich direkt von Apple Watch oder WearOS öffnen, ohne das Handy aus der Tasche zu holen. Zusätzlich können Sie eine weitere Person als Freigabe-Inhaber eintragen, die im Notfall öffnen darf.
Kann ich LOCO mit Alexa oder Google Home verbinden?
Ja, in Kombination mit dem Zubehör 1Control LINK. LINK ist ein Bridge-Hub, der Wi-Fi und Bluetooth Low Energy verbindet und LOCO sowohl für die Fernöffnung als auch für Sprachsteuerung über Alexa, Google Home und Siri Shortcuts erreichbar macht. Ohne LINK bleibt LOCO ein lokales Bluetooth-Schloss — was für viele Einsatzbereiche bereits der ideale Modus ist.