Ein Smart Home muss nicht aus einer kompletten Hausautomation entstehen, nicht aus einem neu verlegten Verteilerkasten und nicht aus wochenlanger Baustelle im Haus. Für die meisten Wohnungen ist der pragmatischere Weg deutlich einfacher: bestehende Zugänge schrittweise nachrüsten, ohne Bohren, ohne Kabelziehen, ohne tiefe Eingriffe in die Bausubstanz. Tor, Garage, Eingangstür, Vorhängeschloss, PIN-Zugang, Fernsteuerung und Sprachassistenten können alle smart werden, während alles, was schon funktioniert, erhalten bleibt.
Genau das ist der Ausgangspunkt des 1Control Ökosystems: in Italien entwickelte und patentierte Geräte, die auf bestehende Zugänge aufgesetzt werden, mit lokaler Bluetooth-Steuerung als Standard und optionalen Cloud-Funktionen über LINK. SOLO macht das Tor oder die Garage per Smartphone bedienbar, DORY macht die Tür smart und behält den mechanischen Schlüssel als echtes Backup, LOCO überträgt dieselbe Idee auf Vorhängeschlösser für Fahrräder, Roller und Schließfächer, während PAD einen PIN-Zugang ergänzt — überall dort, wo Sie weder App noch Funksender verteilen wollen.
Möchten Sie bei einem realen Zugang starten und nicht bei einem abstrakten Projekt? Entdecken Sie SOLO für Tor und Garage, sehen Sie sich DORY für die Eingangstür an oder lesen Sie über LINK für Fernzugriff, Alexa, Google Home, CarPlay und Android Auto.
Smart Home und Hausautomation sind nicht dasselbe
Im Alltag werden „Smart Home" und „Hausautomation" oft synonym verwendet. Tatsächlich beschreiben sie zwei unterschiedliche Ansätze. Die klassische Hausautomation ist eine strukturierte Installation: Verkabelung, Aktoren, zentrale Steuerung, Bussysteme wie KNX, vom Fachbetrieb geplante Szenarien, tiefe Integration von Licht, Rollläden, Klima, Sicherheit und Zugängen. Das ist leistungsfähig, erfordert aber Planung, Baustelle und ein Budget, das zu einem echten Installationsprojekt passt.
Ein modulares Smart Home startet stattdessen mit unabhängigen intelligenten Geräten, die dort installiert werden, wo sie gebraucht werden. Es ersetzt die bestehende Installation nicht, sondern ergänzt sie. Es legt eine praktische Funktionsschicht über das, was Sie schon haben, ohne die ganze Wohnung neu zu denken. Ein automatisches Tor bleibt dasselbe Tor — Sie können es nur zusätzlich per Smartphone öffnen. Eine Sicherheitstür behält ihren Schlüssel und ihren Zylinder — Sie können nur digitale Zugänge, Verlauf und temporäre Freigaben verwalten. Ein Vorhängeschloss bleibt ein Vorhängeschloss — es hängt nur nicht mehr ausschließlich von einem physischen Schlüssel ab.
Die richtige Frage ist deshalb nicht, ob Sie sich grundsätzlich für Smart Home oder Hausautomation entscheiden sollen. Die Frage ist: welches Problem wollen Sie jetzt lösen? Bauen Sie ein Haus komplett um, kann verkabelte Hausautomation sinnvoll sein. Wollen Sie den vergessenen Funksender ersetzen, dem Paketboten aus der Ferne öffnen, einem Gast in der Ferienwohnung den Zugang freigeben oder einem Dienstleister einen temporären PIN-Code geben, ist ein modulares Smart Home an den Zugängen schneller, weniger invasiv und reversibel.
Vergleich: traditionelle Hausautomation vs. modulares Smart Home
Der Unterschied wird klar, wenn man praktische Kriterien anlegt: Installation, Reversibilität, Kosten, Abhängigkeit vom Internet, Wartung und Wahlfreiheit. Das 1Control Ökosystem positioniert sich bewusst auf der Seite des modularen Smart Home: Es verlangt keine neue Torsteuerung, kein neues Kabel, keine Cloud-Anbindung für jede einzelne Öffnung.
| Kriterium | Klassische Hausautomation | Smart Home mit 1Control |
|---|---|---|
| Installation | Projekt, Fachbetrieb, Verkabelung und Konfiguration der Anlage | Kabellose Geräte oder Retrofit, oft eigenständig installierbar |
| Bauarbeiten | Möglich, vor allem in nicht vorgerüsteten Wohnungen | Nicht erforderlich für SOLO, PAD, LOCO und LINK; DORY ersetzt nur den Euro-Profilzylinder — ohne Bohren |
| Nutzung ohne Internet | Abhängig vom System und der Zentrale | Lokale Öffnung über Bluetooth für SOLO, DORY und LOCO; Cloud optional über LINK |
| Kompatibilität | Abhängig vom Projekt und den gewählten Modulen | Setzt auf bestehende Torsteuerungen, Türen und Zugänge auf |
| Skalierbarkeit | Sehr gut, aber im Voraus geplant | Inkrementell: starten am Tor, dann Tür, Vorhängeschloss, PIN und Fernzugriff |
| Reversibilität | Niedrig bei klassischer Installation | Hoch: Geräte lassen sich entfernen, die ursprünglichen Zugänge bleiben erhalten |
Der Vorteil der Modularität ist nicht nur wirtschaftlich. Er ist auch psychologisch und operativ. Sie müssen heute nicht entscheiden, wie Ihr ganzes Haus in fünf Jahren aussehen soll. Sie können bei dem Zugang anfangen, der die meiste Reibung erzeugt, den Nutzen messen und das Ökosystem dann dort erweitern, wo es Sinn ergibt. Das gilt besonders für Mietwohnungen, Eigentumswohnungen im Mehrfamilienhaus, Ferienwohnungen und alle Fälle, in denen Sie nicht allein über die Installation entscheiden können.
Warum bei den Zugängen anfangen
Smarte Lampen, Thermostate und vernetzte Steckdosen sind oft der erste Gedanke, wenn es um ein intelligentes Zuhause geht. Sie sind nützlich, verändern aber selten wirklich Ihre Routine. Zugänge schon. Jeden Tag gehen Sie ein und aus, öffnen das Tor, suchen die Schlüssel, lassen jemanden herein, geben Anweisungen an einen Gast, kramen einen Funksender heraus. Diese Gesten zu digitalisieren bedeutet, Reibung aus wiederkehrenden und sensiblen Momenten zu entfernen.
Ein Zugang ist außerdem ein Sicherheitspunkt. Wer darf hinein? Wann ist jemand hineingegangen? Wie lange soll der Zugang gelten? Was passiert, wenn der Funksender verloren geht oder der Schlüssel nicht zurückgegeben wird? Mit einem gut konzipierten Smart-Home-Gerät haben diese Fragen präzisere Antworten: persönliche Berechtigungen, zeitlich begrenzte Freigaben, Zugangshistorie, digitale Sperrung — und ein physisches Backup, wo es nötig ist.
Genau hier unterscheidet sich 1Control vom Markt. Viele Smart-Home-Lösungen entstehen als Indoor-Gadgets oder als reine WLAN-Geräte mit permanenter Cloud-Anbindung. 1Control kommt von realen Zugängen: Tore, Garagen, Türen, Schranken, Vorhängeschlösser, Tastenfelder, private und professionelle Nutzer. Der Designansatz ist geräte-zentriert: Das lokale Gerät muss seine Aufgabe auch dann erfüllen, wenn Sie keine Fernfunktionen nutzen wollen, und die Cloud ist eine Erweiterung — keine Pflicht.
Was Sie an einem Wochenende mit 1Control smart machen können
Der konkreteste Weg, ein Smart Home ohne Installation zu verstehen, ist die Frage: Was kann ich an einem Wochenende umsetzen, ohne eine ganze Anlage zu planen? Das Ziel ist nicht, alles auf einmal zu installieren. Das Ziel ist, dass jeder einzelne Schritt für sich Sinn ergibt — und sich mit den anderen kombinieren lässt, sobald Sie ihn erweitern.
| Zugang | 1Control Produkt | Was Sie erhalten | Wann es sinnvoll ist |
|---|---|---|---|
| Tor, Garage, Schranke | SOLO | Öffnung per Smartphone und Smartwatch, Nutzer- und Zugriffsverwaltung | Wenn Sie den Funksender ersetzen oder ergänzen wollen, ohne die Torsteuerung anzufassen |
| Eingangstür | DORY | Smarte Öffnung, mechanischer Schlüssel als Backup, Zugangsverwaltung | Wenn Sie ein smartes Türschloss wollen, ohne den Schlüssel aufzugeben |
| Fahrrad, Roller, Schließfach | LOCO | Bluetooth-Vorhängeschloss mit USB-C-Aufladung, App-Zugriff und Freigaben | Wenn ein physischer Schlüssel unpraktisch oder leicht zu verlieren ist |
| Gemeinsamer Zugang | PAD | PIN-Öffnung, ohne App für den Endnutzer | Wenn Sie einfache Zugänge für Gäste, Dienstleister oder Familie ermöglichen wollen |
| Fernzugriff und Sprache | LINK | Fernöffnung, Alexa, Google Home, CarPlay, Android Auto und Cloud-Verlauf | Wenn Sie Zugänge auch aus der Distanz steuern möchten |
Ein typischer Pfad beginnt am Tor. Sie installieren SOLO in der Nähe der Torsteuerung, kopieren das Signal des Original-Funksenders und nutzen weiterhin auch die bereits ausgegebenen Funksender. Möchten Sie aus der Ferne öffnen oder Sprachassistenten verwenden, ergänzen Sie LINK. Möchten Sie danach das Schlüsselmanagement an der Tür reduzieren, kommt DORY dazu. Sollten Sie Zugänge an Personen vergeben, die keine App nutzen wollen, ergänzt PAD den PIN-Code. Das ist die Logik eines Ökosystems: Jedes Gerät hat eine klare Aufgabe — die Bedienung bleibt einheitlich in der 1Control App.
SOLO: Tor wird smart, ohne die Automatik zu ändern
1Control SOLO ist das klarste Beispiel für ein Smart Home ohne Installation. Es ist ein smarter Bluetooth-Toröffner, der sich nicht mit der Torsteuerung verbindet und in der Standardversion keine externe Stromversorgung benötigt. SOLO kopiert das Signal des Original-Funksenders und sendet es ab, sobald die 1Control App den Befehl gibt. Aus Sicht des Tores ist es so, als würden Sie einen autorisierten Funksender drücken.
Dieser Ansatz hat drei wichtige Konsequenzen. Die erste ist Kompatibilität: SOLO unterstützt über 800 Funksender-Modelle, sowohl mit fester Codierung als auch mit Rolling Code. Die zweite ist Einfachheit: Sie brauchen keinen Elektriker und müssen die Steuerplatine nicht öffnen. Die dritte ist Kontinuität: Das Kopieren auf SOLO deaktiviert die Original-Funksender nicht — physische Sender bleiben für alle nutzbar, die sie bevorzugen.
SOLO kommuniziert mit dem Smartphone über Bluetooth Low Energy. Das heißt: Für die Öffnung in der Nähe des Tores brauchen Sie weder WLAN noch Mobilfunk noch Cloud. Das ist besonders nützlich in Tiefgaragen, bei Toren weit weg vom Router oder in Häusern mit schwacher Mobilfunkabdeckung. Die alkalischen C-Batterien halten bei durchschnittlich 10 Öffnungen pro Tag etwa zwei Jahre. SOLO ist Made in Italy und patentiert — eine technische Qualität, die zur pragmatischen Idee passt: ein Tor smart nachrüsten, statt es zu ersetzen.
DORY: smarte Tür, aber mit echtem Schlüssel
An der Eingangstür werden viele Menschen vorsichtig. Ein smartes Türschloss muss bequem sein, darf aber nicht aus einem Batterieproblem oder einem App-Fehler eine geschlossene Tür machen. 1Control DORY löst das Thema mit einem hybriden Konzept: smartes Türschloss für den Euro-Profilzylinder, Öffnung per App und Smartwatch — aber mit mechanischem Schlüssel als dauerhaftem Backup.
Das ist ein entscheidender Unterschied. Mit DORY öffnet der Schlüssel weiter, wenn das Smartphone leer ist, wenn ein Familienmitglied die App nicht nutzt oder wenn die Batterien des Schlosses ans Ende kommen. Die Batterie hält etwa ein Jahr — ein deutlich höherer Wert als motorisierte Schlösser, die bei jeder Drehung des Schlüssels Energie verbrauchen und bei verbreiteten Smart Locks typischerweise nach rund zwei Monaten gewechselt werden. DORY ist außerdem auf leise Bedienung ausgelegt — ein konkreter Vorteil in Wohnung, Ferienwohnung oder Mehrfamilienhaus, wo ein lauter Motor schon ab der zweiten Woche stört.
Die Installation erfordert keine baulichen Eingriffe an der Tür: gearbeitet wird ausschließlich am Euro-Profilzylinder. Das macht DORY auch für Situationen geeignet, in denen eine verkabelte Hausautomation überdimensioniert wäre — etwa in Mietwohnungen oder Sicherheitstüren, bei denen Sie das Schloss nachrüsten, statt es komplett zu ersetzen. DORY ist ebenfalls Made in Italy und patentiert: kein anderes Schloss auf dem Markt verbindet lange Batterielaufzeit, mechanischen Schlüssel als Backup und leisen Betrieb in derselben Hardware.
PAD und LOCO: smarte Zugänge über Tor und Tür hinaus
Ein reales Smart Home besteht nicht nur aus Tor und Eingangstür. Es gibt Nebenzugänge, gemeinsame Räume, Fahrräder, Roller, Schließfächer, Technikräume, Fußgängerzugänge. Hier kommen PAD und LOCO ins Spiel — und auch WHY als physische Universalfernbedienung, wenn Sie 800+ Funksender in einem einzigen Handgerät vereinen wollen.
PAD ist ein smartes Tastenfeld mit PIN-Eingabe. Wie SOLO kann es das Signal kompatibler Funksender kopieren und Tore, Garagen, Schwingtore und Schranken steuern, ohne sich mit der Torsteuerung zu verbinden. Der Unterschied ist die Nutzererfahrung: Wer hinein will, tippt einen Code — ganz ohne Smartphone, App oder Funksender. Ideal für Ferienwohnungen, kleine Büros, regelmäßige Dienstleister, Mehrfamilienhäuser, Fitnessstudios oder Kontexte, in denen ein temporärer Code praktischer ist als eine App-Freigabe.
LOCO ist ein smartes Bluetooth-Vorhängeschloss mit USB-C-Aufladung. Es bringt die 1Control Logik auf mobile Objekte oder Räume, in denen es keine Tür mit Euro-Profilzylinder gibt: Fahrräder, Roller, Schließfächer, Kellerabteile, leichte Tore und gemeinsam genutzte Ausrüstung. Auch hier geht es nicht darum, alles durch eine Anlage zu ersetzen — sondern den richtigen Zugangspunkt zu digitalisieren.
LINK: wenn das Smart Home über das lokale Bluetooth hinausgeht
SOLO, DORY und LOCO arbeiten lokal über Bluetooth. Das ist eine bewusste Entscheidung: Die Öffnung soll nicht zwingend vom Internet abhängen. Es gibt aber Situationen, in denen Sie Zugänge aus der Distanz steuern wollen. Sie wollen dem Paketboten öffnen, während Sie im Büro sind. Sie wollen den Verlauf von unterwegs prüfen. Sie wollen Alexa oder Google Home nutzen oder das Tor vom Auto-Display öffnen. In diesen Fällen kommt LINK ins Spiel.
LINK ist nicht einfach ein WLAN-Gerät, das am Tor montiert wird. Es ist eine Bridge zwischen WLAN und Bluetooth Low Energy: sie verbindet sich mit dem Heimnetz und kommuniziert per Bluetooth mit den nahen 1Control Geräten. So bleibt das Gerät am Zugang energieeffizient und lokal, während LINK nur dann eine Brücke zum Internet schlägt, wenn es nötig ist. Das ist eine robustere Architektur als viele reine WLAN-Lösungen, weil sie den Energieverbrauch des lokalen Geräts von der Cloud-Verbindung trennt.
Mit LINK können Sie aus der Ferne öffnen, Alexa und Google Home integrieren, Siri Shortcuts, Apple CarPlay und Android Auto nutzen, den Cloud-Verlauf einsehen und Benachrichtigungen empfangen. Fällt das Heimnetz aus, verlieren Sie die Fernfunktionen — die lokale Bluetooth-Öffnung in der Nähe des Geräts funktioniert weiter.
Drei Szenarien: Familie, Ferienwohnung und Büro
Familienhaus
In einem Familienhaus ist das typische Problem die Verteilung: ein Funksender im Auto, ein Schlüssel in der Tasche, Kinder, die zu unterschiedlichen Zeiten heimkommen, Großeltern, die physische Objekte bevorzugen, gelegentliche Gäste. Die natürlichste Kombination ist SOLO für Tor oder Garage und DORY für die Eingangstür. Wer die App mag, nutzt das Smartphone; wer den Schlüssel bevorzugt, behält ihn; wer noch immer den Funksender benutzt, wird nicht gezwungen, seine Gewohnheit zu ändern.
LINK wird nützlich, wenn Sie aus der Ferne öffnen oder die Steuerung ins Auto integrieren wollen. PAD lässt sich auf Nebenzugängen ergänzen — etwa an einer Fußgängerpforte oder in einem Gemeinschaftsbereich, wo der PIN praktischer als die App ist.
Ferienwohnung und Kurzzeitvermietung
In der Ferienwohnung ist der Wert nicht nur technologisch — er ist operativ. Jeder physische Schlüssel, der übergeben werden muss, ist ein Termin; jeder verliehene Funksender ein Objekt zum Zurückholen; jede verspätete Ankunft verlorene Zeit. DORY ermöglicht den Hauptzugang mit zeitlich begrenzten Freigaben, PAD bietet einfache Codes für Gäste, die keine App installieren wollen, SOLO steuert das Tor oder die Garage, LINK ermöglicht Fernöffnung und Kontrolle.
Der entscheidende Punkt ist die Sperrung. Ein Code oder eine digitale Freigabe läuft ab; ein physischer Schlüssel nicht. Deshalb sind smarte Zugänge in der Kurzzeitvermietung oft die erste sinnvolle Investition — noch vor Beleuchtung, Sensoren oder Thermostaten.
Kleines Büro oder Praxis
Im Büro brauchen Sie Rollen und Nachvollziehbarkeit. Wer schließt morgens auf? Wer darf außerhalb der Öffnungszeiten kommen? Soll der Lieferant nur dienstags Zugang haben? Hat die Reinigungskraft ein festes Zeitfenster? Mit der 1Control App erstellen Sie Freigaben mit zeitlichen Beschränkungen und behalten einen Verlauf. SOLO deckt Tor und Parkplatz ab, DORY die Eingangstür, PAD Zugänge, an denen der PIN einfacher ist, LINK zentralisiert Fernzugriff und Integrationen.
Das Ergebnis ist keine komplexe Enterprise-Zutrittskontrolle, sondern eine geordnete Verwaltung von Zugängen in kleinen und mittleren Kontexten. Die richtige Größenordnung für Praxen, Geschäfte, kleine Lager und Außenstellen ohne interne IT-Abteilung.
Sicherheit: lokal, Backup und kein Vendor Lock-in
Ein intelligentes Zuhause ist nur dann nützlich, wenn es zuverlässig bleibt, sobald etwas schiefläuft. Leeres Smartphone, kein Internet, Gast ohne App, fällige Batterie, ausgeschalteter Router: das sind keine theoretischen Ausnahmen, das ist Alltag. Der Unterschied zwischen einem Gadget und einem ausgereiften System liegt genau im Umgang mit Fallbacks.
1Control arbeitet auf drei Ebenen. Die erste ist die lokale Steuerung: Die Hauptgeräte kommunizieren über Bluetooth, die Öffnung in der Nähe benötigt also kein Internet. Die zweite ist das physische oder alternative Backup: DORY behält den Schlüssel, die Original-Funksender bleiben mit SOLO nutzbar, PAD ermöglicht den PIN, wenn die App nicht praktisch ist. Die dritte ist die ökosystemische Öffnung: LINK aktiviert Cloud und Integrationen, ohne Sie in eine proprietäre Anlage zu zwingen, in der Sie alles ersetzen müssten.
Das ist auch die Bedeutung von „kein Vendor Lock-in" im Kontext von Zugängen: 1Control verlangt nicht, bestehende Torsteuerungen, Funksender, Türen oder Gewohnheiten wegzuwerfen. Es fügt eine intelligente Schicht über das hinzu, was Sie schon besitzen, und erhält praktische Alternativen. Ein besonders wichtiger Ansatz in Eigentumswohnungen, Mietwohnungen, Zweitwohnsitzen und geteilten Räumen, in denen Sie nicht allein entscheiden können, die Anlage zu erneuern.
Was kostet ein Smart Home ohne Installation
Die Kosten einer klassischen Hausautomation hängen vom Projekt, der Wohnfläche, der Zahl der gesteuerten Punkte, der Verkabelung und den Arbeitsstunden ab. Es ist normal, dass daraus eine Investition wird, die sorgfältig geplant werden muss — vor allem, wenn die Wohnung nicht vorgerüstet ist. Ein modulares Smart Home dagegen wird pro Zugang bewertet: Tor, Tür, Vorhängeschloss, PIN, Fernzugriff. Das macht das Budget progressiv.
Der Hauptunterschied ist nicht nur der Einstiegspreis, sondern das Risiko. Bei einer kompletten Anlage müssen Sie viele Entscheidungen sofort treffen. Mit 1Control können Sie beim sichtbarsten Problem starten: das Tor per Smartphone öffnen, die Ferienwohnung ohne Schlüsselübergabe verwalten, das Fahrradschloss teilen, einem Familienmitglied aus der Ferne öffnen. Wenn der Nutzen klar ist, ergänzen Sie den nächsten Schritt.
Für aktuelle Preise, Bundles und Aktionen lohnt sich immer ein Blick auf die offiziellen Produktseiten — Preislisten und Sets können sich ändern. Die praktische Regel bleibt stabil: Wenn der bestehende Zugang funktioniert, ist es in der Regel weniger invasiv, ihn mit einem dedizierten Gerät nachzurüsten, als Torsteuerung, Motor, Tür oder Anlage zu ersetzen.
Empfohlener Fahrplan zum Start
Wenn Sie bei Null beginnen, starten Sie nicht mit der vollständigen Liste aller möglichen smarten Geräte. Starten Sie bei den Reibungspunkten.
- Zugänge erfassen: Hoftor, Garage, Eingangstür, Fußgängerpforte, Box, Keller, Fahrrad, Schließfächer.
- Den ersten High-Impact-Zugang wählen: oft ist es das Tor, weil es alle nutzen und der physische Funksender im Alltag einschränkt.
- Kompatibilität prüfen: Für SOLO und PAD zählt das Modell des Funksenders, nicht nur die Marke der Torsteuerung.
- Lokal vor Fern installieren: testen Sie Bluetooth, Nutzer, Freigaben und Verlauf zuerst in der Nähe des Geräts.
- LINK hinzufügen, wenn nötig: Fernzugriff, Sprachassistenten, CarPlay, Android Auto und Cloud-Verlauf ergeben Sinn, wenn sie ein echtes Bedürfnis lösen.
- Auf die Tür erweitern: DORY ist der natürliche nächste Schritt, wenn Sie auch die Eingangstür verwalten möchten, ohne auf den Schlüssel zu verzichten.
Diese Reihenfolge vermeidet den häufigsten Fehler beim Smart Home: Geräte zu kaufen, die nicht miteinander verbunden sind, weil sie interessant wirken — ohne eine alltägliche Nutzungslogik. Zugänge sind ein guter Ausgangspunkt, weil sie einen klaren Bedarf, einen sofortigen Nutzen und messbare Anwendungsfälle haben.
Fazit: intelligentes Zuhause, ohne Baustelle
Das nützlichste Smart Home ist nicht immer das komplexeste. Oft ist es das, das ein alltägliches Problem löst, ohne neue zu schaffen. Das Tor vom Telefon öffnen, einem Gast einen temporären Zugang geben, den physischen Schlüssel an der Tür behalten, den PIN nutzen, wenn die App unpraktisch ist, aus der Ferne öffnen, wenn es nötig ist: das sind konkrete Funktionen, keine Showroom-Szenarien.
1Control unterscheidet sich, weil es genau diese Logik auf reale Zugänge anwendet. SOLO, DORY, PAD, LOCO und LINK verlangen nicht, zwischen alt und neu zu wählen: sie ermöglichen, eine intelligente Schicht hinzuzufügen, ohne Kompatibilität, Backup und Wahlfreiheit aufzugeben. Das ist ein Smart Home ohne Installation im pragmatischsten Sinn: weniger Baustelle, weniger Abhängigkeit, mehr Kontrolle über die täglichen Gesten.
Wenn Sie Ihr intelligentes Zuhause Schritt für Schritt aufbauen wollen, starten Sie beim Zugang, den Sie am häufigsten nutzen: SOLO für Tor und Garage, DORY für die Tür, LOCO für Vorhängeschlösser und mobile Zugänge, PAD für den PIN und LINK für Fernsteuerung und Sprachassistenten.